20.09.2010
Honduras: Kein Ende der Krise
Repression fordert wieder Todesopfer. Gewerkschaften brechen Verhandlungen ab
Von Darius Ossami
Die Gewerkschaften in Honduras haben am Freitag (Ortszeit) die
Verhandlungen mit Staatschef Porfirio Lobo für gescheitert
erklärt, nachdem die Regierung sich weiterhin weigert, einen
neuen Mindestlohn festzusetzen, der den tatsächlichen
Lebenshaltungskosten entspricht. Während die Gewerkschaften
eine Erhöhung des Mindestlohns um 15 Prozent fordern, will das
Regime nur einen »Ausgleichsgutschein« einführen.
Ein solcher sei jedoch im Gesetz nicht vorgesehen und könne
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