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Immer mehr getötete Zivilisten in Afghanistan

Kabul. Die Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan hat in den vergangenen Monaten einen neuen Höchststand erreicht. Einem am Montag veröffentlichten Bericht der unabhängigen Organisation Afghan Rights Monitor (ARM) zufolge wurden in diesem Jahr bereits 1 074 Zivilisten getötet. Im Hinblick auf die Sicherheitslage sei es das schlechteste Jahr seit der Niederschlagung des Taliban-Regimes vor neun Jahren. Allein im Juni seien 212 Zivilisten ums Leben gekommen, sagte der Direktor der Organisation, Adschmal Samadi. Der Anteil der von NATO-Einheiten getöteten Zivilisten sei angeblich um die Hälfte zurückgegangen. 61 Prozent der getöteten Zivilisten kam demnach bei Anschlägen von Aufständischen ums Leben. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2010, Seite 1, Ausland

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