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Belarus will höhere Durchleitungsgebühren

Minsk. Im Streit um russische Energielieferungen hat Belarus dem großen Nachbarn ein Ultimatum gestellt: Rußland müsse binnen 24 Stunden rund 26 Millionen Euro zahlen, andernfalls werde die Durchleitung von Gas und Öl in die Europäische Union gestoppt, erklärte die Regierung in Minsk am Freitag.

Erst am Vortag hatte Rußland den Gashahn wieder aufgedreht, nachdem Minsk offene Rechnungen für Gaslieferungen bezahlt und Moskau im Gegenzug Durchleitungsgebühren beglichen hatte. Belarus fordert aber höher Transitgebühren. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2010, Seite 2, Ausland

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