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Transnet warnt vor »doppelten Streiks«

Hamburg. Die Bahn-Gewerkschaft Transnet hat in den Tarifverhandlungen mit der Bahn den Druck erhöht. Wenn »bis Ende Juli« kein Tarifvertrag vorliege, der für die gesamte Bahnbranche gelte, sei »ein flächendeckender Streik unvermeidbar«, sagte Transnet-Chef Alexander Kirchner der Wirtschaftswoche laut Vorabbericht vom Samstag. Dieser werde zudem »heftiger als 2007«. Dabei seien in diesem Jahr sogar »doppelte Streiks« möglich. Neben Transnet verhandelt auch die Lokführergewerkschaft GDL mit der Deutschen Bahn und deren regionalen Konkurrenten über eine Branchenlösung. Transnet fordert höhere Löhnen »im Gesamtvolumen von sechs Prozent«, die GDL fünf Prozent mehr Lohn für alle Lokführer. Basis ist jeweils das Konzerntarifniveau der Deutschen Bahn. Allerdings liegen die Vergütungen bei den meisten Wettbewerbern weitaus niedriger.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2010, Seite 4, Inland

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