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03.06.2010

Auf Provokationskurs

Hintergrund. Nach dem Untergang der Korvette »Cheonan« bei einem Seemanöver der USA und Südkoreas: Während Seoul und Washington Sturm blasen, wollen China und Moskau die Wogen glätten

Von Rainer Werning
Es ist möglich, daß eine nordkoreanische Seemine in unser Gebiet getrieben ist«, sagte Südkoreas Verteidigungsminister Kim Tae-Young am 28. März, zwei Tage nach dem Sinken der südkoreanischen Korvette »Cheonan« im Gelben Meer, bei dem 46 Matrosen den Tod fanden. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) fügte der Minister hinzu, daß man keine Absichten dahinter vermute. Nordkorea habe während des ­Koreakrieges (1950–1953) etwa 4000 so...

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