09.03.2010
Patient bleibt am Tropf
Rumänien: Pleitewelle, Entlassungen, Überschuldung: Trotz IWF-Geldern und »Sparprogramm« stagniert 2010 die Wirtschaft
Von Tomasz Konicz
Mit gut zweimonatiger Verspätung überwies der
Internationale Währungsfonds (IWF) Ende Februar Rumänien
2,4 Milliarden Euro. Es handelte sich um die dritte Tranche eines
Notkredits in Höhe von insgesamt 20 Milliarden Euro, den das
Land bei Ausbruch der globalen Krise in Washington hatte aufnehmen
müssen um einen Staatsbankrott zu vermeiden. Zwischenzeitlich
hatte der IWF im September aufgrund der Regierungskrise in Bukarest
jegliche Zahlungen eingestellt. Nach eingeh...
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