15.01.2010
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Serbien: Totalausverkauf der Reichtümer des Landes durch umfassende Privatisierungen. Ergebnis des »demokratischen Wandels«: grassierende Armut
Von Cathrin Schütz, Belgrad
Das postsozialistische Serbien ist geprägt von erschreckender
Armut. Vor der letzten Parlamentswahl im Mai 2008 hatte der
Vorsitzende der marktradikalen pro-westlichen Partei G17 Plus,
Mladjan Dinkic, der Bevölkerung soziale Zuwendungen in
Aussicht gestellt, angeblich finanziert durch umfassende
Privatisierungen. Konkret sollte jeder Bürger eine Summe von
2000 Euro erhalten. Nach den Wahlen wurde Dinkic
Wirtschaftsminister und verlor die Erinnerung an sein Versprech...
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