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Wende in Prozeß um Al-Qaida
Von Annette Hauschild
Koblenz. Der Prozeß gegen zwei mutmaßliche militante
islamische Fundamentalisten wegen angeblicher Mitgliedschaft und
Unterstützung einer ausländischen terroristischen
Vereinigung vor dem Oberlandesgericht Koblenz hat am Montag eine
Wende genommen. Statt Mitgliedschaft wirft die Anklage einem der
beiden Beschuldigten nur noch »Unterstützung« vor,
wodurch sich das mögliche Strafmaß erheblich reduzieren
würde.
Ömer Ö. und Sermet I. sind angeklagt, den Edelsteinhändler Aleem N. bei der Beschaffung von Geld und Ausrüstung für eine der Al-Qaida verbundende Gruppe unterstützt zu haben. Als Zeuge wurde am Montag erneut Aleem N. vernommen, der im Sommer 2009 vor dem gleichen Senat wegen Al-Qaida-Mitgliedschaft und -unterstützung zu acht Jahren Haft verurteilt worden war.
Ömer Ö. und Sermet I. sind angeklagt, den Edelsteinhändler Aleem N. bei der Beschaffung von Geld und Ausrüstung für eine der Al-Qaida verbundende Gruppe unterstützt zu haben. Als Zeuge wurde am Montag erneut Aleem N. vernommen, der im Sommer 2009 vor dem gleichen Senat wegen Al-Qaida-Mitgliedschaft und -unterstützung zu acht Jahren Haft verurteilt worden war.
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