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22.12.2009

Tiefkühlmais ist real

Katastrophen und Kinderspiele: »Wo die wilden Kerle wohnen«

Von Peer Schmitt
Die ersten fünfzehn Minuten von »Where the Wild Things Are« sind mit Handkamera gefilmt, im Rhythmus von Wutausbrüchen und Verstörungen geschnitten. Das sind einige der besten Kinobilder von Kindheit/ früher Adoleszenz der letzten Jahre, vielleicht seit Gus Van Sants großartigem »Paranoid Park« (2007). Ein Kino der Affekte, wenn man sieht, wie der Hauptprotagonist Max, das Zimmer seiner Schwester (Pepita Emmerichs) verwüstet, um sich an ihr zu rächen und seiner Mut...

Artikel-Länge: 6205 Zeichen

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