12.09.2009
Dumping subventioniert
Callcenter-Betreiber in Brandenburg bekommen Millionen Euro Fördermittel. Ver.di fordert, deren Vergabe an Mindeststandards bei Arbeitsbedingungen zu knüpfen
Von Jana Frielinghaus
So viele Telefonate wie möglich schaffen und dabei auch noch
so oft wie möglich etwas verkaufen. Zehntausende
Beschäftigte in der Callcenter-Branche sind diesem
Leistungsdruck ausgesetzt. In Brandenburg bekommen sie dafür
fünf bis sechs Euro pro Stunde – brutto wohlgemerkt.
Jobs sind rar in der Mark, deshalb finden die Betreiber immer
wieder Menschen, die für solche Hungerlöhne schuften. Die
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sucht nach Wegen, wie in den
Firme...
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