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28.07.2009

Die Akten sind weg

Siemens kann sich nicht an Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll in die Asse erinnern. Abfälle stammen womöglich aus bayrischem AKW

Von Reimar Paul
Schon länger vermuten Atomkraftgegner, daß in das marode Bergwerk Asse entgegen allen offiziellen Beteuerungen auch hochradioaktiver Müll eingelagert wurde. Vergangene Woche erhielt dieser Verdacht neue Nahrung. Das ARD-Magazin »Monitor« berichtete über eine Zusage des Bundesforschungsministeriums aus dem Jahr 1966 an die Siemens AG zur Einlagerung von bis zu 25 Fässern mit radioaktivem Abfall. Dabei berief sich die Redaktion auf einen Schriftwechsel, der auch junge...

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