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Ingeborg Hunzinger gestorben

Berlin. In der Nacht zum Sonntag ist die Bildhauerin Ingeborg Hunzinger im Alter von 94 Jahren gestorben. Hunzinger, am 3. Februar 1915 in Berlin geboren, trat 1932 in die Kommunistische Partei ein. Sieben Jahre später floh sie vor den Nazis nach Italien. 1949 zog sie in den Ostteil Berlins und wurde Assistentin an der Kunsthochschule Weißensee. Von 1951 bis 1953 war sie Meisterschülerin bei Fritz Cremer und Gustav Seitz an der Akademie der Künste der DDR; danach freischaffende Künstlerin. Bis kurz vor ihrem Tod arbeitete Ingeborg Hunzinger an einer Skulptur von Rosa Luxemburg.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2009, Seite 2, Feuilleton

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