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15.05.2009
- → Inland
Landtag untersucht Asse-Skandale
Hannover. Mit den zahlreichen Pannen und Unfällen im
Atommüllager Asse wird sich ein Untersuchungsausschuß
des niedersächsischen Landtags beschäftigen. Die
Oppositionsfraktionen Grüne, SPD und Linke beantragten am
Donnerstag die Einsetzung des Kontrollgremiums. Der Ausschuß
sei notwendig, weil die Landesregierung nur lückenhaft und
widerwillig zur Aufklärung der Pannen in dem Bergwerk bei
Wolfenbüttel beitrage, hieß es.
Der Untersuchungsausschuß soll u. a. die Mengen der radioaktiven und Giftstoffe ermitteln, die in dem Salzbergwerk eingelagert wurden. Nach dem Willen der Oppositionsfraktionen soll er auch Störfällen, Unfällen und der Erteilung von Genehmigungen für das Atommüllager nachgehen. Zudem soll das Gremium klären, wer für den gescheiterten Entsorgungsversuch die politische, juristische und wissenschaftliche Verantwortung trägt. (AP/ddp/jW)
Der Untersuchungsausschuß soll u. a. die Mengen der radioaktiven und Giftstoffe ermitteln, die in dem Salzbergwerk eingelagert wurden. Nach dem Willen der Oppositionsfraktionen soll er auch Störfällen, Unfällen und der Erteilung von Genehmigungen für das Atommüllager nachgehen. Zudem soll das Gremium klären, wer für den gescheiterten Entsorgungsversuch die politische, juristische und wissenschaftliche Verantwortung trägt. (AP/ddp/jW)
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