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19.01.2009

Asse-Kammern undicht

Einsturzgefahr im niedersächsischen Atommüllager, weil Decken durchnäßt sind. Experten ­befürchten Explosionen. Bundesamt für Strahlenschutz sieht keine akute Gefahr

Von Reimar Paul
Im Atommüllager Asse gibt es immer mehr Probleme. Nachdem vergangene Woche massive Schäden in der Einlagerungskammer vier bekanntgeworden waren, drohen jetzt offenbar stärkere Laugeneinbrüche in die Kammer neun. Die Decke über diesem Hohlraum sei durch die anhaltenden Laugenzuflüsse bereits feucht geworden, berichteten Mitarbeiter der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl am Wochenende. Die umweltpolitische Sprecherin ihrer Fraktion forderte vom Betreiber...

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