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06.01.2009

Zu wenige Leichensäcke

Hilfsorganisationen schlagen wegen Notlage im Gazastreifen Alarm. Medikamente und Lebensmittel gehen aus. Selbst Tücher für die Toten reichen nicht mehr

Von Rüdiger Göbel
Zehn Tage nach Beginn der israelischen Angriffe auf die Bevölkerung des Gazastreifens steht die medizinische Versorgung im Kriegsgebiet vor dem Zusammenbruch. Am Montag schlugen mehrere internationale Hilfsorganisationen wegen der Notlage der 1,5 Millionen Palästinenser Alarm. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) berichtete, bei den Angriffen würden immer mehr Krankenhäuser beschädigt. Nach UN-Angaben ist das Gesundheitssystem im Gaza­streifen »vollkomm...

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