Zum Inhalt der Seite
03.12.2008

Leben mit Ultragiften

Die Leverkusener Bayer AG produziert weltweit hochgefährliche Gase in dichtbesiedelten Regionen. Unfälle werden heruntergespielt, über Gefahren wird kaum informiert

Von Philipp Mimkes
Der Tod kam im Schlaf. Mindestens 3800 Menschen starben in den frühen Morgenstunden des 3.Dezember 1984, als im indischen Bhopal knapp 30 Tonnen Giftgas aus einer maroden Chemiefabrik austraten. Insgesamt forderten die Vergiftungen rund 20000 Menschenleben, etwa eine halbe Million Personen erlitten Gesundheitsschäden. Bis heute führen die damals ausgetretenen Chemikalien zu Mißbildungen, Nervenleiden, Unfruchtbarkeit und Erblindung.Noch immer lagern auf dem Werksgel...

Artikel-Länge: 18470 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90