18.10.2008
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Durch Wahlkampfkostenerstattung und Fraktionsgelder stiegen die Einnahmen der NPD zwischen 2001 und 2008 um über 300 Prozent. Die neofaschistische Organisation baut mit diesen Finanzen ihre Strukturen aus
Von Carsten Hübner
Die NPD taumelt von einer Finanzkrise in die nächste. Erst forderte die Bundestagsverwaltung am 12. Februar 2007 per Bescheid knapp 870000 Euro aus der staatlichen Parteienfinanzierung zurück, weil die Rechenschaftsberichte aus den Jahren 1997 und 1998 nicht der Wahrheit entsprachen.1 Nur ein Jahr später verhaftete die Polizei nach einer bundesweiten Razzia den langjährigen NPD-Schatzmeister Erwin Kemna unter dem Verdacht der gewerbsmäßigen Untreue. Kemna, der als e...
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