22.09.2008
»Pakistans Krebs«
Gewaltiger Sprengstoffanschlag in Islamabad: Mindestens 60 Tote und 250 Verletzte. Präsident Zardari will sich von Terroristen nicht einschüchtern lassen
Von Hilmar König, Neu-Delhi
Islamabad, die pakistanische Hauptstadt, hat wahrlich schon Dutzende Bombenattacken radikaler militanter Gruppen erlebt. Aber was am Samstag gegen 20 Uhr Ortszeit vor dem Marriott-Hotel geschah, stellt alles bislang Dagewesene in den Schatten. Mit dem Zünden einer »Superbombe« regierte ein Selbstmordattentäter auf die wenige Stunden zuvor von Präsident Asif Ali Zardari vor beiden Kammern des Parlaments gehaltene Ansprache. Darin hatte er seine Entschlossenheit bekrä...
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