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22.08.2008

Freie Hand für Neonazis

Nicht nur im Osten Deutschlands toleriert die Polizei den Straßenterror neofaschistischer Gruppen. Eine Bestandsaufnahme aus Dortmund

Von Markus Bernhardt
Die Gewaltausbrüche Dortmunder Neofaschisten reißen nicht ab. Bereits zum dritten Mal wurde Mitte des Monats ein Anschlag auf das Wahlkreisbüro der innenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfrak­tion der Linken, Ulla Jelpke, verübt (jW berichtete). Dabei wurde die Scheibe des Büros von einem Geschoß durchschlagen. Die Täter hinterließen Aufkleber, die für Aktionen anläßlich des Todestags des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß warben. Gesicherte Erkenntnisse, ob es si...

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