09.08.2008
Armenhaus Kambodscha
Turbokapitalismus ohne Antworten auf ungelöste Landfrage und angesichts der horrenden Preissteigerung und industrieller Monokultur
Von Waldemar Bolze
Von den Berichten über das Sondertribunal gegen die noch lebenden Führer der berüchtigten Roten Khmer einmal abgesehen, ist Kambodscha kaum noch für Schlagzeilen gut. Dank der inzwischen 23jährigen Herrschaft der Kambodschanischen Volkspartei (CPP) von Ministerpräsident Hun Sen gilt das Land als politisch stabil, prowestlich ausgerichtet und hat sich mit dem Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) im Oktober 2004 wie gewünscht der neoliberalen Globalisierung geöf...
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