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Atommüll wurde falsch deklariert

Hannover. Bei der Deklarierung von Fässern mit radioaktivem Abfall im Atommüllager Asse bei Wolfenbüttel hat es nach Erkenntnissen der Linken bereits in den 70er Jahren Pannen gegeben. »Ein Blick in das Atommüllkataster zeigt, daß die Strahlenwerte teilweise bis um das 1000fache höher waren als deklariert«, sagte der umweltpolitische Sprecher der Linken-Landtagsfraktion, Kurt Herzog, am Mittwoch in Hannover. Die Linke fordert die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses, um zu klären, ob Beschäftigte in der Asse durch die höhere Strahlung geschädigt worden sind.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2008, Seite 2, Inland

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