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Verschleppung im »mg«-Verfahren?

Berlin. Die im Januar 2008 entnommenen DNA-Proben von Beschuldigten im Ermittlungsverfahren gegen angebliche Mitglieder der »militanten gruppe« (mg) sind noch immer nicht ausgewertet. Dies habe die Bundesanwaltschaft nach mehrmaliger Nachfrage jetzt mitgeteilt, heißt es in einer am Montag verbreiteten Erklärung des »Bündnisses für die Einstellung der §129(a)-Verfahren«. Es sei »skandalös« und »nicht glaubhaft, daß die beauftragten Institute für die Auswertung einer DNA-Probe mehrere Monate benötigen«, kritisierte Rechtsanwältin Christina Clemm. »Hier geht es offensichtlich um die Verschleppung der Ermittlungen.« (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2008, Seite 5, Inland

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