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Kampf um Gedenken an Widerständler

Wuppertal. Eine Wuppertaler Bürgerinitiative setzt sich gemeinsam mit der Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Wuppertal-Elberfeld für die Benennung einer noch namenlosen Treppe nach den jüdischen Widerstandskämpfern Rita und Yzchok Gerszt ein. Anlaß der bundesweiten Unterschriftenkampagne ist der 75. Jahrestag der Eröffnung des faschistischen Konzentrationslagers Kemna bei Wuppertal, in dem die beiden interniert waren.

Anfang April hatte der Bezirksbürgermeister die Neubenennung mit der Begründung abgelehnt, die Familie Gerszt sei »nur eine von ca. 1200 ermordeten Familien in Wuppertal. »Sich hiervon eine auszusuchen«, sei »nicht ratsam«. Die Bürgerinitiative bittet nun um öffentliche Unterstützung für eine Straßenbenennung. Unterstützungsunterschriften können an die E-Mailadresse info@wuppertaler-widerstand.de gesendet werden.
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Am vergangenen Samstag hat die Tochter des von den Nazis ermordeten Paares, Stephanie Gerszt-Furman, an der Gedenkfeier für die Opfer des KZ Kemna teilgenommen. Die heute in den USA Lebende konnte 1941 als Fünfjährige bei der Verhaftung ihrer Mutter durch die Gestapo in Brüssel fliehen und überlebte die Nazizeit versteckt in belgischen Waisenhäusern.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2008, Seite 15, Antifaschismus

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