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29.05.2008

Wehrmacht getäuscht

Eine britische Geheimoperation im Mai und Juni 1943 sollte die Landung der Westalliierten auf Sizilien verschleiern. Sie lief wegen des Sieges der Roten Armee in der Schlacht bei Kursk jedoch ins Leere

Von Martin Seckendorf
Am 19. April 1943 um 18.00 Uhr verließ das britische U-Boot HM s/m »Seraph« seine Basis im schottischen Holy Loch mit Kurs auf Malta. Kurz vor dem Auslaufen hatten Mitarbeiter des britischen Marinegeheimdienstes einen Container an Bord gebracht, dessen Inhalt nur dem Kommandanten des Bootes, Lieutenant Norman Jewell, bekannt war. Am 30. April änderte der Kommandant den Kurs. Das Boot lief in die Bucht von Huelva an der spanischen Südwestküste ein. Der Befehl lautete...

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