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24.05.2008

Ohrfeige für ver.di-Spitze

Berlin: Deutliche Mehrheit bei Urabstimmung gegen Tarifeinigung bei den Verkehrsbetrieben. Vertrag tritt trotzdem in Kraft

Von Rainer Balcerowiak
Glücklich sah Frank Bäsler nicht gerade aus, als er am Donnerstag das Ergebnis der Urabstimmung der ver.di-Mitglieder bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG/BT) verkündete. Nur 2168 Kollegen, das entspricht knapp 35 Prozent der Abstimmungsberechtigten stimmten der am 2. Mai verkündeten Tarifeinigung zu. 2749 votierten mit Nein. Dennoch gilt dieses Ergebnis als Zustimmung, da es laut ver.di-Satzung ausreicht, wenn 25 Prozent der Mitglieder einem von der großen Tarif...

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