-
19.05.2008
- → Inland
Grüne arbeitet für Atomlobby
Berlin. Die Grünen-Bundestagsfraktion hat mit Kritik auf den Wechsel der früheren Abgeordneten Margareta Wolf zu einer Unternehmensberatung, die für längere Laufzeiten von Atomkraftwerken wirbt, reagiert. »Wenn sie noch meine Staatssekretärin wäre, wäre sie heute entlassen worden«, erklärte Fraktionsvize Jürgen Trittin am Wochenende in Berlin. Wolf war unter dem früheren Umweltminister Trittin dessen Parlamentarische Staatssekretärin und galt als Exponentin des wirtschaftsliberalen Flügels der Grünen.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland