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05.05.2008

»Immer mehr Rentner müssen dazuverdienen«

Längere Lebensarbeitszeiten sind keine Lösung, um das System der Alterssicherung zu stabilisieren. Ein Gespräch mit Stefan Körzell

Interview: Gitta Düperthal
Stefan Körzell ist Bezirksvorsitzender des DGB Hessen-Thüringen Den Vorschlag der Bundesbank von vergangener Woche, das Renteneintrittsalter ab 2029 sogar auf 68,5 Jahre zu erhöhen, haben Sie ein Stück aus dem Tollhaus und vollkommen weltfremd genannt. Warum? Wenn die Diskussion so weitergeht, dann wird demnächst jemand die Forderung nach einem Renteneintritt frühestens auf dem Sterbebett erheben. Es wäre schön, wenn sich Bankenkreise einmal über die goldenen Hand...

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