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01.03.2008

Moral hat Frühstückspause

Mit blöder Frisur und der Seelenruhe eines Chirurgen auf Morphium: der beste Killer, den die Coens je zustande gebracht haben, in »No Country For Old Men«

Von Tina Heldt
Rache, blutige Rache, aber ohne Motiv, ohne Vorgeschichte, die auf irgendeine Erlösung zielen würde. Vom Rachemotiv bleibt nur das Wesentliche: das Blut, in Großaufnahme langsam in fetten Pfützen am Boden antrocknend. Das Land – Texas –, in dem »No Country For Old Men«, der neue Film der Coen-Brüder spielt, scheint verflucht von Anbeginn, allerdings ohne daß es einen näheren Grund dafür geben würde, wie fadenscheinig auch immer. Es war halt immer irgendwie Krieg da ...

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