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Sachsen-LKA sucht den rechten Spitzel

Dresden. Der Vorwurf, daß der sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Winfried Petzold über einen Informanten im Landes­kriminalamt (LKA) verfügt, hat sich bisher nicht bestätigt. Wie Tom Jährig, Sprecher des LKA, auf jW-Anfrage erklärte, gebe es »bis jetzt« keine Anhaltspunkte dafür, daß ein konkreter Mitarbeiter der Behörde die Neofaschisten mit Insiderwissen über die in Sachsen offenbar aktiven kriminellen Netzwerke versorgt habe. Die Staatsanwaltschaft ermittle jedoch noch immer wegen des »Verdachtes der Verletzung des Dienstgeheimnisses« gegen unbekannt. Petzold hatte bisher »weder bestätigen, noch dementieren« wollen, daß er über eine Quelle im LKA verfüge.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2007, Seite 5, Inland

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