07.05.2007
Foltern für »Freedom and Democracy«
Jeder zehnte US-Soldat im Irak gibt zu, schon einmal Zivilisten mißhandelt zu haben
Von Rainer Rupp
Laut einer am Wochenende veröffentlichten internen Untersuchung der u.a. für geistige Störungen der US-Soldaten zuständigen Gesundheitsabteilung des Pentagon hält mehr als ein Drittel der in Irak eingesetzten US-Soldaten die Folterung von Zivilisten zwecks Erpressung wichtiger Informationen für gerechtfertigt. Bemerkenswert auch die Feststellung der Studie, daß sich die US-Besatzer, die bereits wiederholt im Irak-Einsatz waren, »besonders aufgeschlossen« für Gewalt ...
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