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Hamburger Bezirksamt ermittelte mit Peilsender

Hamburg. Um einer angeblichen Scheinehe auf die Spur zu kommen, hat eine Hamburger Behörde Methoden wie aus einem James-Bond-Film eingesetzt. Wie aus einem Beschluß des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) hervorgeht, wurde gegen eine Frau aus Bosnien mit verdeckter Videoüberwachung, Peilsender am Auto des Ehemannes und verdeckter Beschaffung einer Handynummer ermittelt. Das OVG setzte dem Treiben des Bezirksamtes Nord ein Ende und erklärte, für die Prüfung, ob ein Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis erhalten könne, dürften nur gesetzlich zugelassene Informa­tionsquellen genutzt werden.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2007, Seite 2, Inland

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