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Genveränderung Brustkrebs

Am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf wurde eine der frühesten Genveränderungen bei Brustkrebs entdeckt. Eine Veränderung des Gens ESR1 konnte sogar in noch gutartigen Veränderungen des Brustgewebes, also in Krebsvorstufen, nachgewiesen werden. Durch das Gen ESR1 wird ein Eiweiß codiert, das das weibliche Geschlechtshormon Östrogen bindet. In Aussicht stehen mit der Entdeckung die sicherere Brustkrebs-Diagnose und die bessere Behandlung einer bestimmten Art dieser Erkrankung, von der hierzulande jährlich mehr als 55000 Frauen betroffen sind.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2007, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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