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29.01.2007

Vom Refugium zur Mordstätte

Oświęcim – Oshpitsin – Auschwitz. Chronik einer polnischen Stadt. Ort der Massenvernichtung und Drehscheibe der Sklavenarbeit (Teil II)

Von Hans G Helms
Im Dreiländereck, bloß wenige Kilometer von der deutschen wie der russischen Grenze entfernt, mit Bahnverbindungen bis in die Ukraine, spricht einiges dafür, daß Agenten der Schiffahrtsgesellschaften Juden auf der Flucht vor den Pogromen im zaristischen Rußland und vor dem Hunger in Ostgalizien und der Bukowina nach Oświęcim lockten. Dort wurden sie für viel Geld über die deutsche Grenze geschmuggelt und in Hamburg oder Bremerhaven im Bauch der Ozeandampfe...

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