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30.10.2006

Weltmarkt und Abschreckungsregime der Großmächte

Von Ernesto Avila
Daß die außenpolitische Gewalt heutiger Staaten mit der kapitalistischen Wirtschaftsweise in ihrem Inneren »zu tun hat« gehört zum Grundbestand linker Gesellschaftskritik. Wenn es aber ans Erläutern dieses Zusammenhangs geht, begnügen sich viele mit Kurzschlüssen. Man versucht, ökonomische Interessen zu identifizieren, prangert »Krieg für Öl« an und kann sich vorstellen, daß eine Regierung schießen läßt, weil der militärisch-industrielle Komplex Waffen verkaufen wil...

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