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13.10.2006
- → Sport
Fußball-Randspalte
NPD-Verfahren
Berlin. Das Sportgericht des Berliner Fußball-Verbandes fällt heute ein Urteil über die Konsequenzen der wegen antisemitsichen Vorfällen abgebrochenen Kreisliga-Begegnung zwischen VSG Altglienicke II und TuS Makkabi II. Die Spieler des jüdischen Klubs Makkabi hatten in der Partie vom 26. September in der 78. Minute as Spielfeld verlassen, nachdem sie wiederholt mit antisemitischen Parolen wie »Auschwitz ist wieder da« oder »Die Synagogen müssen brennen« von einigen Zuschauern beleidigt wurden. Die Spieler von Altglienicke gaben dagegen an, ausschließlich »Hier regiert die NPD« vernommen zu haben. Die Makkabi-Spieler hatten Schiedsrichter Klaus Brüning wiederholt darauf hingeweisen, der aber nichts unternahm, weil er nichts hörte. Statt dessen stellte er Makkabi-Kapitän Vernen Liebermann wegen Reklamierens vom Platz, woraufhin das komplette Gäste-Team aus Protest das Feld verließ. (sid/jW)Börsen-Nöte
Rom. Italiens Fußball-Klubs Juventus Turin, Lazio Rom und AS Rom droht der Ausschluß von der Börse, verlautete aus der Börsenaufsichtsbehörde. Die Klubs sind finanziell unter Druck, nachdem ihre Aktien unter anderem wegen der Manipulationsaffäre in Italiens erster Liga stark an Wert verloren haben: Turins Aktien sanken nach dem Zwangsabstieg in die Serie B im Vergleich zu ihrem Wert von 2001 über 54 Prozent. Lazios Verlust gegenüber der Erstnotierung 1999 liegt bei 98 Prozent, und die Anteile von Roma sanken um 82 Prozent.(sid/jW)Kahn-Glaube
München. Oliver Kahn hält eine Verlängerung seiner Karriere bei Bayern München für nicht ausgeschlossen. »Momentan habe ich eher das Gefühl, ich könnte noch fünf Jahre Fußball spielen, als daß ich mich mit dem Ende beschäftigen sollte«, sagte der 37jährige Mannschaftskapitän dem DSF. Der Vertrag von Kahn läuft bis Juni 2008.(sid/jW)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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