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10.10.2006

»Dann müssen wir zum Bundesverfassungsgericht«

Versandhändler aus Winnenden will Geldstrafe wegen durchgestrichener Hakenkreuze nicht akzeptieren. Ein Gespräch mit Jürgen Kamm

Interview: Alex Kolodziejczyk
Jürgen Kamm ist Geschäftsführer von »Nix Gut«, einem Punk-Mailorder-Versand mit dazugehörigem Laden in Winnenden bei Stuttgart Sie sind Ende September zu einer Geldstrafe von 3600 Euro verurteilt worden, weil Sie unter anderem T-Shirts und Buttons mit durchgestrichenen Hakenkreuzen verkauft und vertrieben haben. Hatten Sie mit diesem Urteil gerechnet? Nein, damit hat niemand gerechnet. Wir wußten, daß wir nicht straffrei ausgehen würden, weil wir in einem Fall e...

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