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23.02.2005

Ein Angstregime

Investitionen ohne Arbeitsplätze. Die Gewinne der Finanzinvestoren beruhen auch auf Arbeitsplatzvernichtung, Lohnsenkungen, Outsourcing und dem verstärkten Einsatz von Leiharbeitern (Teil II)

Von Werner Rügemer
Lautet die erste Regel dieser Art Gewinngenerierung: Der Kaufpreis muß möglichst unter dem Firmenwert liegen und sich somit selbst finanzieren (siehe junge Welt 22. Februar), besteht der zweite entscheidende Schritt darin, auch während des Verwertungszyklus einen möglichst hohen Ertrag abzuschöpfen. Ein Beispiel: Der Finanzinvestor KKR und Goldman Sachs kauften 1999 insgesamt 90 Prozent der Anteile an Siemens Nixdorf. Im Frühjahr 2004 ließen sich beide 160 Million...

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