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25.10.2004

Schriftsprachkammermusik

Abschlägiger Bescheid an die Kultusminister: Im »Rat für deutsche Rechtschreibung« will die Akademie für Sprache und Dichtung nicht vertreten sein

Von Reinhard Markner
Aus Sicht der Kultusminister ist die Rechtschreibreform in erster Linie eine Verfahrensfrage. Folglich versuchen sie, die angefallenen Probleme mit der Einberufung eines weiteren Gremiums zu lösen. Dem »Rat für deutsche Rechtschreibung« sollen Vertreter der Schulbuch- und Zeitungsverlage ebenso angehören wie Abgesandte der Lehrer- und Journalistenverbände. Seine Aufgabe ist nicht so sehr die Umarbeitung des mangelhaften Regelwerks von 1996 als vielmehr die Neutral...

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