14.05.2004
Unsichere Orte
Über das XIX. International Black Cinema Festival Berlin
Von Andreas Hahn
»Nichts geschieht in Wirklichkeit. Auschwitz und Buchenwald geschahen. Seitdem geschieht nichts mehr. Du bist nur ein Kind, dir kann nichts geschehen«. Soweit jedenfalls eine jüdische Ladenbesitzerin aus der Bronx in dem Film »Nothing Really Happens (Memories of Aging Strippers)« (Fred Newman, USA 2003) zu einem Mädchen, das Angst hat, es könnte jeden Moment tatsächlich etwas Schlimmes geschehen. Daß man sie vergewaltigte beispielsweise. So etwas geschieht.
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