04.02.2026: Die De-Industrialisierung in Deutschland und die Politik der IG Metall
Als Beispiel für die Politik der DGB-Gewerkschaften gegenüber Kapital und Staat
Referent: Matthias Fritz
Er war Betriebsrat und IGM-Vertrauenskörper-Leiter beim Auto-Zulieferer Mahle und engagiert sich heute ua bei der Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften.
Durch die Sprengung von Nordstream II vonseiten der USA und Ukraine haben sich die Energiekosten für die Betriebe in Deutschland vervielfacht und auch die Privathaushalte bekamen die Verteuerungen schmerzhaft zu spüren.
Verschlimmert wurde die Lage noch durch die Zollpolitik Trumps.
Folge war eine Welle von Personalabbau und Werkschließungen.
Die IG Metall hat seit Jahren das Konzept, in einzelbetrieblichen Verhandlungen einen Kompromiss mit den Unternehmen zu suchen. Ergänzt wurde dies seit rund 2 Jahren durch Forderungen „an die Politik“ nach mehr Subventionen für die Industrie, insbesondere nach billiger Energie. Doch die Krise der deutschen Industrie verschärft sich eher noch.
Was ist die Ursache für diese Krise?
Können Verzichte der Beschäftigten und Subventionen die deutsche Industrie retten?
Welche Alternativen gibt es für die IG Metall und die Beschäftigten?
Was sind insbesondere die Aufgaben von linken Gewerkschafter:innen?
Siehe hierzu den Artikel von Matthias Fritz:
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/6-streik-konferenz-in-berlin-der-aufbau-von-gegenmacht-faengt-erst-an/
18:30 Uhr
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