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24.03.2026: Wilhelm Liebknecht (1926-1900) – Zur Aktualität eines revolutionären Sozialisten

Die Erinnerung an Leben, Werk und Wirken Wilhelm Liebknechts offenbart eine nicht geahnte Aktualität seines Kampfes um die Formierung einer revolutionären Arbeiterpartei auf der Grundlage marxistischen Denkens und innerparteilicher Demokratie.
Sein 200. Geburtstag ist ein willkommener Anlass, den Erfahrungen auf die Spur zu kommen, die er als Sozialist, Lehrer, Agitator und Internationalist während seines über 50jährigen Kampfes als Freund und Kampfgefährte von Karl Marx, Friedrich Engels und August Bebel gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg für eine gerechte Gesellschaft sammeln konnte. Er war mehr als nur ein „Soldat der Revolution“. Sein bleibendes Verdienst ist es, der Durchsetzung des Marxismus in der internationalen Arbeiterbewegung im Kampf gegen den Lassalleanismus den Weg geebnet und daran aktiv mitgewirkt zu haben. Sein taktisches Geschick, seine Zeitungsprojekte sowie seine rhetorischen Fähigkeiten gehören zu Liebknechts Vermächtnis, das zur Aufarbeitung seines Erbes gehört, statt aus seinen zahlreichen Kontroversen mit Marx und Engels weiter an der Legende zu spinnen, sein Lebenswerk sei von einer langen Kette von Fehlern und Irrtümern überschattet.
Die begonnene Programmdiskussion der Linken sollte ihre eigene Geschichte bei aller Zuspitzung der sozialen Probleme nicht links liegenlassen. Es besteht in der Tat Redebedarf.
Vortrag und Diskussion mit dem Philosophen, Sozialpädagogen und Austromarxismusforscher Dr. Michael Franzke, Leipzig
Moderation Dr. Inge Pardon

 



Kosten: 2 €

Veranstaltet durch: Helle Panke

10:00 Uhr

Karl-Liebknecht-Haus
Kleine Alexanderstr. 28
10178 Berlin
Weitere Infos: https://www.helle-panke.de/de/topic/3.termine.html?id=4000