PM junge Welt: 31. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin mit Ticketverkaufsrekord eröffnet
Mit Tausenden Besucherinnen und Besuchern hat am Sonnabend vormittag die 31. Internationale Rosa-Luxemburg Konferenz in Berlin-Wilhelmsruh begonnen. Veranstalterin ist die in Berlin erscheinende Tageszeitung junge Welt gemeinsam mit Dutzenden Partnern und Unterstützerorganisationen und -medien.
Am frühen Nachmittag sind bereits rund 3.300 Besucher in den Wilhelmstudios. Die Schlan ge auf der Straße ist noch lang, so dass es wohl bis zu 4.000 Besucher werden.
„Wir verzeichnen schon jetzt einen Ticketverkaufsrekord“, freut sich Sebastian Carlens, Geschäftsführer des Verlags 8. Mai, in dem die junge Welt erscheint. „Trotz schwieriger Wetterbedingungen, die leider viele Besucher an der Anreise hinderten, haben wir volle Säle. Und diejenigen, die es nicht bis nach Berlin geschafft haben, hoffen wir im Livestream begrüßen zu können.“
Gerade in den Tagen vor der Konferenz – nach dem Überfall der USA auf Venezuela mit dem Kidnapping von Präsident Maduro gingen die Ticketverkäufe noch einmal steil nach oben.
„Angesichts einer sich weiter zuspitzenden Weltlage mit dem Angriff auf Venezuela und der Drangsalierung Kubas, aber auch der rapide fortschreitenden Militarisierung in Deutschland mit drohender Kriegsdienstpflicht ist das Bedürfnis unter Linken und Friedensaktivisten spürbar, sich nicht nur hintergründig zu informieren, sondern sich auch untereinander auszutauschen und zu vernetzen“, meint jW-Chefredakteur Nick Brauns. „Darum soll von der Rosa-Luxemburg-Konferenz auch ein kraftvolles Signal gegen imperialistischen Krieg und den Genozid in Palästina ausgehen.“
Einen Höhepunkt der Konferenz wird eine Manifestation der internationalen Solidarität mit Venezuela, Kuba und Palästina bilden.
Dank des Livestreams in Deutsch, Englisch und Spanisch kann die Manifestation ebenso wie die ganze Konferenz auf www.jungewelt.de weltweit mitverfolgt werden – auch in Venezuela.