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08.01.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Permanente Ausgrenzung

Deutsches System der Berufsausbildung diskriminiert große Minderheiten. Migrantenkinder, Jugendliche ohne Abschluß und Behinderte besonders benachteiligt

Stephan Krull
Nach dem Überfall auf einen Rentner in München rufen Politiker von CDU/CSU und SPD nach Knast und Ausweisung. Besser wäre es, über Ursachen zu reden. Eine liegt im praktizierten System der Berufsausbildung in der BRD. Es benachteiligt junge Menschen, besonders im Osten, diskriminiert offen Kinder von Migranten, Frauen und Behinderte. Die Klassengesellschaft in der Ausbildung ist etabliert, sie ist Politikern und der Bundesagentur für Arbeit (BA) bekannt und bewirkt, daß Hunderttausende junger Menschen sozial und politisch nicht in die Gesellschaft integriert werden.

Offizielle sehen das anders: »Die seit 2006 positive Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt hat sich in 2007 weiter fortgesetzt. Mit 625914 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen (…) wurde der zweihöchste Wert seit der Wiedervereinigung erreicht. (...) In Westdeutschland wurde sogar das beste Ergebnis seit Anfang der 90er Jahre erzielt«, heißt es im Dezember-Bericht des Bundes­instituts...

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