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15.06.2007 / Ausland / Seite 6

Absturz der Linken

Parlamentswahlen in Frankreich: Viele Bürger blieben einfach zu Hause

Christian Giacomuzzi, Paris
Die konservative Regierungspartei des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, UMP, und ihre Verbündeten können nach dem zweiten Wahldurchgang am kommenden Sonntag mit 400 bis 500 der insgesamt 577 Parlamentssitze rechnen. Die Stimmen, die die sozialistische Kandidatin Ségolène Royal (PS) bei den Präsidentenwahlen im Mai in den benachteiligten Vorstadtbezirken erhalten hatte, sind beim ersten Durchgang der Wahlen zum Parlament wieder verlorengegangen. Das hat nach Angaben der Tageszeitung Le Monde (Mittwochausgabe) eine vergleichende Studie festgestellt, bei der mehrere Vorstadtgemeinden im Pariser Großraum berücksichtigt wurden. Demnach litt die PS bei den Wahlen vergangenen Sonntag stark unter der Enthaltungsrate von knapp 40 Prozent der Wahlberechtigten, während die UMP weitgehend unberührt davon blieb.
In der symbolträchtigen Gemeinde von Argenteuil etwa, in der Präsident Nicolas Sarkozy als Innenminister die Vorstadtjugend als »Gesindel« bezeichnet ...

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