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09.07.1997 / Ausland / Seite 0

Pfadfinder auf dem Nachbarplanenten

Die Suche der NASA nach Leben auf dem Mars aber ist ein PR-Gag

Torsten Gemsa

Am 4. Juli feierten die USA ihren Unabhängigkeitstag. Außergewöhnliche Botschaften kommen an diesem Tag besonders gut an. Genau vor einem Jahr, am 4. Juli 1996, startete Roland Emmerichs Film »Independence Day« in den amerikanischen Kinos: Außerirdische überfielen die USA, zerstörten Städte, eliminierten Symbole wie das Weiße Haus. Der Invasionsfilm wurde ein Kassenfüller.

Eben diesen 4. Juli suchte sich die US- Raumfahrtbehörde aus, um die Landung der Sonde »Pathfinder« (Pfadfinder) auf dem Mars zu inszenieren. Ein zweites Gefährt namens »Global Surveyor« ist noch auf dem Weg und soll den Roten Planeten am 11./12. September erreichen und aus einer Umlaufbahn erkunden.

Die PR-Strategen der NASA wissen längst, wie wichtig es ist, Raumfahrtereignisse medienwirksam zu plazieren. Denn die NASA ist auf öffentliche Gelder angewiesen. So füllten NASA-Experten 1996 das Sommerloch mit der Meldung, sie hätten in einem angeblich vom Mars stammenden Mete...

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