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30.12.2006

Stoiber und der Niedergang der Bayern AG

Der CSU-Chef ist angezählt, seine Partei ringt um ihr Selbstverständnis

Von Nick Brauns
Für den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber war 2006 kein gutes Jahr. Um nicht die zweite Geige neben einer »ostdeutschen Protestantin« zu spielen und um näher bei seiner »Muschi« zu sein, war Stoiber Ende 2005 angeschlagen aus Berlin in die bayerische Heimat zurückgekehrt. Dort wurde er weniger als Landesvater denn als Comedy-Star wahrgenommen, dessen legendäre Reden über »Problembär« Bruno oder den »näher an Bayern rückenden« Münchn...

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