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30.12.2006 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Der Schwarze Kanal: Schlanke UNO

Werner Pirker
Der Abschied, den Matthias Rüb in einem Leitartikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom scheidenden UN-Generalsekretär Kofi Annan, dessen Amtszeit mit Jahresende ausläuft, nimmt, fällt nicht besonders herzlich aus. Dem Mann aus Ghana wird vorgehalten, das Unmögliche versucht zu haben. An seinen südkoreanischen Nachfolger ergeht der Ratschlag, zur »Kunst des Möglichen« zurückzukehren.

Rüb bezieht sich einleitend auf das Wehklagen Annans, »daß die UN und er selbst die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten nicht von der Invasion im Irak hätten abhalten können«. Allein darin schon sieht der FAZ-Kommentator einen Akt der Amtsanmaßung. »Es kann nicht Aufgabe des UN-Apparates und letztlich des UN-Generalsekretärs sein«, belehrt er, »die Regierung einer großen Macht, gar der einzig verbliebenen Supermacht Vereinigte Staaten von etwas abzuhalten oder umgekehrt zu etwas zu zwingen. Denn das kann er gar nicht. Das kann nicht einmal der UN-Sicherheitsrat, das ...

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