30.11.2006 / Inland / Seite 5

Studieren zu teuer

Statistisches Bundesamt verzeichnet Rückgang an Studienanfängern. Schuld sind Gebühren und und Zulassungsbeschränkungen

Ralf Wurzbacher
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, ist nach vorläufigen Ergebnissen die Zahl der Neueinschreibungen im Sommer- und Wintersemester 2006 gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent auf 343700 gesunken. An den Universitäten betrug der Rückgang im Bundesmittel fünf, an Fachhochschulen ein Prozent. Damit fiel die Studienanfängerquote, der Anteil der Erstimmatrikulierten an der gleichaltrigen Bevölkerung, auf 35,5 Prozent – ein Minus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und über drei Prozentpunkten verglichen mit dem Spitzenjahr 2003.

Die Zahlen strafen all jene Politiker Lügen, die eine derartige Entwicklung stets mit dem Versprechen »sozialverträglicher Studiengebühren« in Abrede gestellt haben. So mußte selbst Nord­rhein-Westfalens Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) schon vor einem Monat einen Zusammenhang zwischen Campusmaut und »Wegbleibeeffekt« einräumen. Anlaß war eine Veröffentlichung seines eigenen Ministeriums, wonac...

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