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27.09.2005 / Inland / Seite 15

Dem Druck standhalten

Beschäftigte von Philips Semiconductors Hamburg wehren sich seit einem Jahr gegen Arbeitszeitpläne des Konzerns

Andreas Grünwald

Am heutigen Dienstag protestieren Beschäftigte des Philips-Halbleiterwerkes in Hamburg mit einer Mahnwache vor dem Werk für Medizintechnik des niederländischen Elektronikkonzerns in der Hansestadt. Sie wollen dem Druck des Konzerns nicht nachgeben. Mit der Forderung nach Senkung der Personalkosten um 25 Prozent, begann vor einem Jahr bei Philips Semiconductors ein heftiger Tarifkonflikt. Während sich der Konzern am Standort Böblingen (700 Beschäftigte) durchsetzen konnte, hält der Streit in Hamburg (2300 Beschäftigte) an. Dort reagierte Philips Semiconductors inzwischen hart. Nachdem keine Einigung zustande kam, wurden außertarifliche Schichtzulagen gestrichen. Wie in Böblingen will Philips auch in Hamburg die wöchentliche Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden ohne Lohnausgleich anheben. Doch Belegschaft wehrt sich.


Zyklisches Geschäft

Seit 50 Jahren stellt das Unternehmen in Hamburg Halbleiter her: Transistoren und Dioden, aber auch integrierte Schal...




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