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06.09.2005 / Inland / Seite 15

Verzicht reicht nicht

Tarifauseinandersetzung am Berliner Uniklinikum Charité: Vorstand und SPD-PDS-Senat steuern trotz weitgehender Zugeständnisse der Gewerkschaft auf Konfrontation

Daniel Behruzi

Die Tarifverhandlungen am Berliner Universitätsklinikum Charité stehen vor dem Aus. Nachdem sich noch vor wenigen Wochen eine Annährung zwischen den Tarifparteien angedeutet hatte, steuern Vorstand und Aufsichtsrat nun erneut auf Konfrontation. Statt der von ver.di angebotenen Lohnkürzung um jährlich 30 Millionen Euro will die Unternehmensleitung 40 Millionen Euro auf Kosten der Beschäftigten sparen. Zudem betreibt sie die – von der Gewerkschaft vehement abgelehnte – Teilprivatisierung der traditionsreichen Kliniken.


Verzicht angeboten

»Wir hatten im Juli bereits einen gewissen Grundkonsens erreicht, den die Arbeitgeber bei der vorletzten Verhandlungsrunde plötzlich verlassen haben«, berichtet Stephan Gummert von der ver.di-Betriebsgruppe im Gespräch mit junge Welt. Schon dieser »Grundkonsens« hätte für die rund 15000 Beschäftigten des Klinikums empfindliche Lohneinbußen von bis zu 6,5 Prozent bedeutet. Neben der Streichung des Urlaubs- und...




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